Dass Kaffee den Körper seit 2007 nicht mehr entwässert (behaupten einige Experten, besonders
auch die DGE) ist so nicht richtig, regt doch der Genuss von Kaffee die Wasserausscheidung
eindeutig an.
Es wird behauptet, dass die Harn treibende Wirkung von Kaffee nach zwei Tagen vom
Körper wieder kompensiert wird – bei mir nicht und bei vielen anderen, die ich befragt hatte auch
nicht. Genauso könnte man sagen, dass das Rauchen von Zigaretten kein Husten hervorrufen würde, da der Körper sich nach ein paar Tagen an das Gift gewöhnt und der natürliche Ausscheidungsreflex
Husten unterbleibt.
So ist Kaffee bestimmt nicht das gesündeste Getränk – die beste Wahl ist immer noch reines Wasser – aber Kaffee und Koffein sind dennoch weniger problematisch als Fruchtsäfte und Softgetränke, die
neben einer Menge Zucker oftmals noch andere Chemikalien enthalten. Während ich denke, dass der
Genuss von Kaffee auf 1 – 2 Tassen täglich begrenzt sein sollte, sollte man Fruchtsäfte und
Softgetränke vollständig vermeiden.
KAFFEE BEI SCHWANGEREN UND IN DER STILLZEIT
Schwangere Frauen sollten Kaffee NICHT trinken. Koffein ist eine stimulierende Droge, die leicht
durch die Plazenta zum sich entwickelnden Fötus gelangt. Auch kann es über die Muttermilch
weitergegeben werden.
Selbst bei moderatem Kaffeegenuss können Veränderungen des mütterlichen und fetalen
Herzschlags und des Blutdrucks beobachtet werden. Die besonders in der Schwangerschaft so
wichtigen Mineralien Eisen und Calcium werden ebenso durch Kaffe vermindert.
Kaffee ist häufig mit Pestiziden belastet, so dass Sie in Ihrer täglichen Tasse eine schöne Dosis finden
könnten, was besonders in der Schwangerschaft vermieden werden sollte.
Wenn Sie Kaffee trinken, dann verwenden Sie organisch angebauten Kaffee, um sicher zu sein, keine
Herbizide, Pestizide oder Wachstumsbeschleuniger aufzunehmen.
VERMEIDEN SIE KAFFE BEI BLUTHOCHDRUCK, SCHLAFSTÖRUNGEN UND ÜBERSÄUERUNG
Menschen, deren Gewebe übersäuert ist, sollten den Genuss von Kaffee stark einschränken, da
Kaffee dem Körper weiter Mineralien entzieht. Das lässt sich mit einer einfachen pH Messung
feststellen.
Auch bei Bluthochdruck, Schlafstörungen, Schilddrüsenüberfunktion und Nervosität sollte Kaffee tabu
sein, da es zu einem zusätzlichen Adrenalinschub kommt. Dagegen kann bei niedrigem Blutdruck ein
Tässchen durchaus heilsam sein.
Wenn man seinen Kaffeekonsum vermindern will, sollten Sie das langsam tun und z.B. eine Tasse
weniger am Tag durch einen Becher eher gutes Wasser ersetzen – dann bleiben auch unangenehme
Entgiftungssymptome aus.
Nachfolgend ein paar Tipps, um die negativen Wirkungen von Kaffee zu reduzieren:
• Trinken Sie Kaffee nicht direkt nach dem Essen, damit die wertvollen Mineralien Eisen, Zink und
Calcium aufgenommen werden können.
Halten Sie 1 Stunde Abstand.
• Verwenden Sie organischen Kaffee, um keine Pestizide und andere Chemikalien aufzunehmen
• Vermeiden Sie Zucker und homogenisierte Milch, verwenden Sie Stevia zum Süßen und frische
Milch oder Ziegenmilchpulver.
• Verwenden Sie kein Leitungswasser, sondern reines bzw. gefiltertes Wasser
• Benutzen Sie nur ungebleichte Kaffeefilter
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