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Mein Tipp des Monats

IST KAFFEE GUT ODER SCHLECHT?

Nachdem in jüngster Zeit vermehrt Meldungen publiziert wurden, die Kaffee eine segensreiche
Wirkung auf unsere Gesundheit attestieren, wollen wir uns heute das von vielen heiß geliebte
Getränk genauer ansehen.
Das heiße Getränk Kaffee wird aus den gerösteten und gemahlenen Bohnen der Kaffeepflanze
zubereitet, die vor allem in Lateinamerika, aber auch in Indien und Afrika angebaut wird.
In Deutschland teilen sich 6 Anbieter (u.a. Aldi, Tschibo ) 85% des Kaffeemarktes, die dadurch
ein lebhaftes Interesse am Konsum der gerösteten Bohne haben. Im Durchschnitt trinkt jeder
Deutsche 4 Tassen Kaffeeam Tag, das entspricht 160 Liter bzw. 6,7 Kilo pro Jahr. Damit ist Kaffee noch vor Bier das beliebteste Getränk der Deutschen. Die Frage ob Kaffee gut oder schlecht für die Gesundheit ist, kann genauso wenig mit ja oder nein beantwortet werden wie die Frage ob Joghurt gut oder schlecht, Reis oder Bananen gut oder schlecht sind. Vorher müssen wir wissen: welcher Kaffee, welche Zubereitung, wie viel Kaffee und für wen?


JEDE STUDIE SAGT ETWAS ANDERES

Studie nach Studie wird produziert – meist mit kontroversen Ergebnissen, und es scheint, dass die neueste Studie die vorhergehende widerlegt.
Klar dagegen ist, dass der Genuss von Kaffee den Stoffwechsel von Homocystein und holesterin beeinflusst, hauptsächlich durch die Hemmung der Vitamine Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12. Außerdem erhöht Kaffee durch das Koffein den Blutdruck und den Level an Stresshormonen und kann somit bei größeren Mengen Herzrhythmusstörungen und Nervosität verursachen. Durch den hohen Gehalt an Säuren (ca. 4,5% u.a. Chlorogensäure, Kaffeesäure, Essigsäure) trägt Kaffee zur Übersäuerung des Gewebes bei und entzieht dem Körper dadurch Zink, Eisen und Calcium.

Dass Kaffee den Körper seit 2007 nicht mehr entwässert (behaupten einige Experten, besonders auch die DGE) ist so nicht richtig, regt doch der Genuss von Kaffee die Wasserausscheidung eindeutig an.
Es wird behauptet, dass die Harn treibende Wirkung von Kaffee nach zwei Tagen vom Körper wieder kompensiert wird – bei mir nicht und bei vielen anderen, die ich befragt hatte auch nicht. Genauso könnte man sagen, dass das Rauchen von Zigaretten kein Husten hervorrufen würde, da der Körper sich nach ein paar Tagen an das Gift gewöhnt und der natürliche Ausscheidungsreflex Husten unterbleibt.
So ist Kaffee bestimmt nicht das gesündeste Getränk – die beste Wahl ist immer noch reines Wasser – aber Kaffee und Koffein sind dennoch weniger problematisch als Fruchtsäfte und Softgetränke, die neben einer Menge Zucker oftmals noch andere Chemikalien enthalten. Während ich denke, dass der Genuss von Kaffee auf 1 – 2 Tassen täglich begrenzt sein sollte, sollte man Fruchtsäfte und Softgetränke vollständig vermeiden.


KAFFEE BEI SCHWANGEREN UND IN DER STILLZEIT

Schwangere Frauen sollten Kaffee NICHT trinken. Koffein ist eine stimulierende Droge, die leicht durch die Plazenta zum sich entwickelnden Fötus gelangt. Auch kann es über die Muttermilch weitergegeben werden.
Selbst bei moderatem Kaffeegenuss können Veränderungen des mütterlichen und fetalen Herzschlags und des Blutdrucks beobachtet werden. Die besonders in der Schwangerschaft so wichtigen Mineralien Eisen und Calcium werden ebenso durch Kaffe vermindert. Kaffee ist häufig mit Pestiziden belastet, so dass Sie in Ihrer täglichen Tasse eine schöne Dosis finden könnten, was besonders in der Schwangerschaft vermieden werden sollte.
Wenn Sie Kaffee trinken, dann verwenden Sie organisch angebauten Kaffee, um sicher zu sein, keine Herbizide, Pestizide oder Wachstumsbeschleuniger aufzunehmen.


VERMEIDEN SIE KAFFE BEI BLUTHOCHDRUCK, SCHLAFSTÖRUNGEN UND ÜBERSÄUERUNG
Menschen, deren Gewebe übersäuert ist, sollten den Genuss von Kaffee stark einschränken, da Kaffee dem Körper weiter Mineralien entzieht. Das lässt sich mit einer einfachen pH Messung feststellen.
Auch bei Bluthochdruck, Schlafstörungen, Schilddrüsenüberfunktion und Nervosität sollte Kaffee tabu sein, da es zu einem zusätzlichen Adrenalinschub kommt. Dagegen kann bei niedrigem Blutdruck ein Tässchen durchaus heilsam sein.
Wenn man seinen Kaffeekonsum vermindern will, sollten Sie das langsam tun und z.B. eine Tasse weniger am Tag durch einen Becher eher gutes Wasser ersetzen – dann bleiben auch unangenehme Entgiftungssymptome aus.

Nachfolgend ein paar Tipps, um die negativen Wirkungen von Kaffee zu reduzieren:
• Trinken Sie Kaffee nicht direkt nach dem Essen, damit die wertvollen Mineralien Eisen, Zink und Calcium aufgenommen werden können.
Halten Sie 1 Stunde Abstand.
• Verwenden Sie organischen Kaffee, um keine Pestizide und andere Chemikalien aufzunehmen
• Vermeiden Sie Zucker und homogenisierte Milch, verwenden Sie Stevia zum Süßen und frische Milch oder Ziegenmilchpulver.
• Verwenden Sie kein Leitungswasser, sondern reines bzw. gefiltertes Wasser
• Benutzen Sie nur ungebleichte Kaffeefilter

 

QUELLE: Deutsches Naturveda Institut